Karl Speck (8) und Nousha Bunge (10)
6. Ausstellung am 13.6.2026
Poster für Karl Speck und Nousha Bunge
Fotos zu Karl Speck und Nousha Bunge
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Laudatio für Karl Speck und Nousha Bunge
Kleinste Galerie Vorpommerns
zeigt Malerei und Bastelarbeiten von Karl Speck (8) und Nousha Bunge (10)
Dinge aus dem täglichen Leben bekommen bei Karl neue Bedeutungen. Ein „Kellner“ aus Holzspeiteln gebaut, macht uns bewusst, wie wenig Material Kinder brauchen, um eine ganze Welt zu schaffen.
Die Bilder „1000 Grad“ und „Vertrocknete Landschaft“ verweisen auf Karls Beschäftigung mit dem Thema Klimaerwärmung. Wir Erwachsene sollten gut hinhören, wenn Kinder von ihren Sorgen sprechen (oder sie auf Papier bringen) und sie ernst nehmen.
Karl hat schon sehr früh eine Faszination zur Polizei entwickelt– angeregt durch eine Lehrerin, die ein Treffen mit den Kindern in einer Polizeistation organiserte. Es gibt auch ein Video, als Karl 3 Jahre alt war, das seine Begeisterung zum Thema Polizei zeigt.
Da muss ich aber erst noch Karls Einverständnis einholen, ob ich das Video zeigen darf!
In dem gleich zu sehenden Polizeibus, gebaut aus einem Trinkkarton, beweist Karl großes Abstraktionsvermögen.
Du malst und zeichnest mit voller Kraft, das man denken möchte: „der Junge kann Bäume ausreißen“.
Ich bin gespannt auf weitere Arbeiten von dir, Karl!
Nousha, die heute leider nicht hier sein kann, ist 10 Jahre und lebt in den USA und kommt jeden Sommer nach Berlin und Mecklenburg. Noushas Arbeiten sind feingliedrig, mit Kohle, Akryl, Ölstifte oder Tusche gearbeitet. Das Bild auf der Einladung können wir hier leider nicht zeigen, es ist mit Filzstiften gemalt und wir haben festgestellt, dass binnen kurzer Zeit die Sonne die Bilder in den Vitrinen ausbleicht.
Auch Nousha zeigt einen kraftvollen Ausdruck, verbunden mit mehr Details die ihr wohl sehr wichtig sind. Ein Rätsel gibt es zu entschlüsseln im Blatt mit Astronaut vor der Weltkugel. Der Titel ist „Stuck in Space“, - „Gefangen im Weltall“. Nun können wir Nousha zu diesem Bild gerade nicht persönlich befragen, sie kommt erst nächsten Samstag nach Volksdorf, da werden wir noch einmal mit ihren Verwandten feiern und mit Nousha persönlich sprechen können.
Das Selbstporträt wurde mit einer Rohrfeder gezeichnet die sie bei einem Besuch bei uns unten an der Trebel fand.
Die Feder ist ein wunderbares Werkzeug, mit Tusche ausgeführt, sind kaum Korrekturen möglich, das bedeutet, es muss mit hoher Konzentration gearbeitet werden.
Allen Gästen wünsche ich viel Spaß beim Betrachten der Arbeiten.






